Herbst in Graubünden

Nach der letzen Vorlesung über räumliche Modellierungen und dessen Anwendungen für die Biodiversitätserhaltung nahm ich den Zug nach Chur, packte meine Fotosachen, Schlafsack und Zelt und stieg ins Auto. Nach wenigen Kilometern fahrt holte ich Flurin Leugger am Bahnhof Reichenau ab – er hatte noch bis am Nachmittag Vorlesungen und war anschliessend direkt mit dem ersten Zug nach Graubünden gekommen. Nach einer Autofahrt durch das herbstliche Graubünden erreichten wir kurz vor Sonnenuntergang wir unser Tagesziel, einen Bergsee in Graubünden. Während der blauen Stunde gelangen uns dann auch die ersten Fotos.

Bergsee während der blauen Stunde (5D III + EF 16-35)
In der Nacht wanderten wir dann noch zu einem kleineren Bergsee, stellten das Zelt auf und etwas erschöpft legten wir uns schlafen. Hier noch ein kurzes Video vom Zeltaufbau:

Am nächsten Morgen brauchte es mal wieder ein ganzes Stück Überwindung, um aus dem warmen Schlafsack zu steigen und die gefrorenen Schuhe anzuziehen. Bei weniger als -10° C tut in diesen Momenten ein warmer Tee sehr gut, aber spätestens nachdem wir einen unglaublichen Sonnenaufgang erleben durften, war die Kälte definitiv vergessen.

Sonnenaufgang in den Bergen (5D III + EF 16-35)
Morgenstimmung in den Bergen (5D III + EF 16-35)

Im Eis bilden sich immer wieder spannende Strukturen! Ich war richtig froh, dass ich mein Makroobjektiv mitgenommen habe.

Eisdetails (5D III + Sigma 150)

Während des Frühstücks genossen wir die Morgensonne und die schöne Aussicht, welche man eben nur in den Bergen hat. Anschliessend wanderten wir zurück zum Auto (welches angesichts der tiefen Temperaturen schon leichte Startschwierigkeiten hatte) und machten uns auf zum nächsten Spot. Die verbleibende Zeit bis am Abend nutzten wir, um dort nach den besten Motiven Ausschau zu halten. Auch am Abend gelang mir noch ein Foto.

Abendstimmung am Fluss (5D III + EF 16-35)

Als wir am nächsten Morgen aus dem Zelt schauten, war der Himmel leider komplett bedeckt. Kurz vor Sonnenaufgang verzogen sich jedoch einige der tieferliegenden Wolken und wir konnten abermals eine schöne Stimmung erleben und fotografieren. Zufrieden packten wir anschliessend unser Zelt zusammen und begaben uns auf den Heimweg.

Morgenrot am Gletscher (5D III + EF 16-35)

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